Migräne · Behandlung

Migräne behandeln: mehrere Möglichkeiten, passend zur Situation

Bei Migräne gibt es Möglichkeiten zur Behandlung einer Attacke und zur Vorbeugung. Was geeignet ist, hängt unter anderem von Häufigkeit, Schwere, anderen Erkrankungen, Medikamenten und persönlichen Umständen ab.

Wichtig vorab: Diese Seite beschreibt allgemeine Behandlungsmöglichkeiten auf Grundlage niederländischer Quellen. Sie ist keine persönliche Behandlungsempfehlung. Entscheidungen treffen Sie mit Ihrer Hausarztpraxis, Apotheke oder neurologischen Fachperson.
Die Strecke

Welche Schritte besprochen werden können

1

Beschwerdemuster und bisherigen Gebrauch erfassen

Ein Kopfschmerztagebuch kann zeigen, wie oft Attacken auftreten, wie lange sie dauern und an wie vielen Tagen Akutmedikamente verwendet werden.

2

Behandlung einer Attacke abstimmen

Je nach Situation können unterschiedliche Arten von Akutmedikamenten besprochen werden. Wirkung, Gegenanzeigen und Kombinationen gehören in das Gespräch mit Arzt oder Apotheke.

3

Medikamentenübergebrauch früh ansprechen

Häufiger Gebrauch von Schmerzmitteln oder Triptanen kann Kopfschmerzen mit aufrechterhalten. Besprechen Sie das frühzeitig; ändern oder stoppen Sie Medikamente nicht eigenständig.

4

Vorbeugende Behandlung erwägen

Bei häufigen oder stark beeinträchtigenden Attacken kann eine vorbeugende Behandlung in Betracht kommen. Die Wahl wird gemeinsam getroffen und regelmäßig auf Wirkung und Nebenwirkungen überprüft.

5

Spezialisierte Möglichkeiten

Bei bestimmten Formen und nach unzureichender Wirkung früherer Optionen kann eine neurologische Fachperson weitere Behandlungen prüfen, etwa Botulinumtoxin oder Medikamente gegen den CGRP-Signalweg.

6

Bei Übergebrauch einen begleiteten Plan vereinbaren

Das Vorgehen bei Medikamentenübergebrauch hängt von den verwendeten Mitteln und der persönlichen Situation ab. Vereinbaren Sie einen ärztlich begleiteten Plan; diese Seite enthält bewusst kein Absetzschema.

⚠️ Beginnen, verändern oder beenden Sie Medikamente nicht eigenständig. Diese Seite enthält bewusst keine Dosierungen und kein Absetzschema.
Wer kann das untersuchen

Fragen für das nächste Gespräch

1

Häufigkeit und Auswirkungen konkret beschreiben

Bringen Sie möglichst einen Überblick über Kopfschmerztage, Begleitsymptome, Ausfall im Alltag und Medikamententage mit.

2

Nach Zielen und Bewertung fragen

Fragen Sie, welches Ziel eine Behandlung hat, wann die Wirkung beurteilt wird und was bei Nebenwirkungen oder unzureichender Wirkung vereinbart ist.

3

Weitere Beurteilung besprechen

Wenn die Diagnose unklar bleibt oder mehrere Optionen nicht ausreichend helfen, können Sie fragen, ob eine neurologische Beurteilung sinnvoll ist.

4

Kostenlose Unterstützung bei festgefahrener Versorgung

Wenn Zuständigkeiten unklar bleiben oder Gespräche nicht weiterführen, kann eine unabhängige Patientenberatung kostenlos mitdenken.

⚠️ Brauchen Sie sofort Hilfe?

Wenn für Sie oder jemand anderen unmittelbare Gefahr besteht: Rufen Sie 112 an. Fühlen Sie sich verzweifelt oder haben Sie Suizidgedanken? In den Niederlanden können Sie 113 Suïcidepreventie Tag und Nacht unter 0800-0113 anrufen oder chatten. Außerhalb der Niederlande wenden Sie sich an die örtliche Notrufnummer.